Hintergrundbilder projekt

Pflegezentrum

Das Pflegezentrum Schachen bietet pflegebedürftigen Menschen in Rapperswil-Jona ein wohnliches und sicheres Zuhause. Die Bewohnerinnen und Bewohner finden im Neubau moderne Pflege- und Betreuungsstandards sowie eine hohe Aufenthaltsqualität.

Haupteingang

 

Das Projekt

Das Pflegezentrum Schachen verfügt über 175 Plätze. Zusammen mit dem bestehenden Pflegezentrum Bühl mit 70 Betten sichert der Neubau den Bedarf an stationären Pflegeplätzen auf lange Sicht.

Wohngruppen mit familiärem Ambiente

Die Bewohnerinnen und Bewohner leben in zwölf übersichtlichen Wohngruppen, die sich durch ein wohnliches und familiäres Ambiente auszeichnen. Jede Wohngruppe verfügt über 14 bis 16 Betten. Den heutigen Bedürfnissen entsprechend, stehen vorwiegend Einzelzimmer zur Verfügung. In jeder Wohngruppe gibt es einen einladenden Essbereich sowie gemütliche Aufenthaltsräume, wo die Bewohnerinnen und Bewohner auch Besuch empfangen dürfen.

Zwei Wohngruppen sind auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz ausgerichtet. Im Pflegezentrum Schachen leben sie in einem Umfeld, das sie vor Stress und den Gefahren der Aussenwelt schützt. Einfache Strukturen erleichtern die Orientierung. Zu den beiden Demenzwohngruppen gehört zudem ein weitläufiger, geschützter Demenzgarten mit verschiedenen Aufenthalts- und Sitzgelegenheiten.

Räume mit vielfältigem Nutzen

Im Erdgeschoss entsteht als öffentlicher Treffpunkt ein Restaurant bzw. eine Cafeteria mit daran angrenzendem Mehrzweckraumsowie einer einladenden Gartenterrasse. Zudem verfügt das Pflegezentrum Schachen über eine Tagesstätte als Entlastungsangebot für pflegende Angehörige sowie über Verwaltungs- und Personalräume. Auch die Geschäftsstelle der Spitex findet Platz.

Stiftung RaJoVita als Betreiberin

Das Pflegezentrum Schachen wird von der Stiftung RaJoVita betrieben, welche mit städtischem Leistungsauftrag die meisten Alterseinrichtungen in Rapperswil-Jona betreibt. RaJoVita beschäftigt 275 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in Rapperswil-Jona die erste Anlaufstelle für betagte Menschen und ihre Angehörige. Sie stellt im ambulanten und stationären Bereich eine persönliche und bedarfsgerechte Beratung, Betreuung und Pflege sicher.

Promenade als verbindendes Element

Neben dem Pflegezentrum Schachen realisiert die Ortsgemeinde Rapperswil-Jona vier Wohnbauten mit rund 80 Alterswohnungen. Zwischen dem Pflegezentrum und den Alterswohnungen wird eine Promenade angelegt, der Martha Burkhardt-Weg.

Zentrum Schachen Übersicht

 

Die Promenade ist in verschiedene Aufenthaltsbereiche unterteilt. Altersgerechte Fitnessgeräte, ein Spielplatz, Kräuter- und Blumengarten sowie eine schattige Laube sorgen für Abwechslung und Aufenthaltsqualität. Nussbäume, Edelkastanien, Holunder und Wildpflaumen sorgen für einen naturnahen Rahmen. Entlang des Martha-Burkhart-Wegs sind zudem Ahorn-, Eichen- und Kirschbäume geplant.

Pflegezentrum und Alterswohnungen bilden ein architektonisches Ensemble und setzen gemeinsam einen städtebaulichen Akzent. Wertige Holzfassaden verleihen der Anlage einen charakteristischen und dennoch zeitlosen Ausdruck.

 

Finanzierung 

Die Stadt Rapperswil-Jona realisiert das Pflegezentrum Schachen mit Einzelvergaben und unabhängiger Generalplanung mit Baumanagement. Die Liegenschaft bleibt auch nach der Eröffnung in ihrem Eigentum und wird an die Stiftung RaJoVita vermietet. Mit diesem Realisierungsmodell behält die Stadt die grösstmögliche Handlungsfreiheit und Kontrolle über die Bauausführung.

Die Gesamtkosten für Projektierung und Bau werden mit 68.5 Mio. Franken veranschlagt. Über den Projektierungskredit in der Höhe von 7.95 Mio. Franken stimmten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger 2018 an der Urne ab. Die Abstimmung für den Baukredit ist in Vorbereitung.

Innenansicht

  

Bedarfsplanung

In Rapperswil-Jona leben heute über 27'200 Menschen. 1700 Personen sind 80-jährig oder älter. Nach der Eröffnung des Pflegezentrums Schachen werden in Rapperswil-Jona gemäss heutiger Prognose gesamthaft 264 Pflegeplätze zur Verfügung stehen. Das sind 32 Plätze mehr als im Jahr 2020.

Ambulante Dienste ausgebaut 

Seniorinnen und Senioren wünschen sich zunehmend bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden. Diesem Wunsch entsprechend, wurden in Rapperswil-Jona in den letzten Jahren die ambulanten Pflege- und Betreuungsdienste wie auch Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige forciert und ausgebaut.

Stationäre Angebote bleiben wichtig

Nimmt die Pflegebedürftigkeit zu und ist der Verbleib zu Hause nicht mehr möglich, braucht es aber auch in Zukunft ein gutes stationäres Angebot. Neben dem Pflegezentrum Schachen mit 175 Plätzen steht weiterhin das Pflegezentrum Bühl mit 70 Plätzen zur Verfügung. Ergänzend besteht in der Alterssiedlung Porthof West ein privates Pflegeangebot mit weiteren 19 Plätzen. 

Drei Schliessungen in der Region

Die bestehenden Pflegezentren Meienberg und Bürgerspital entsprechen nicht mehr den aktuellen Anforderungen und werden geschlossen. Bereits 2022 stellt auch das regionale Pflegezentrum Linthgebiet in Uznach seinen Betrieb ein. Dort standen der Stadt Rapperswil-Jona bisher 25 Pflegeplätze zur Verfügung.

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